Die Ohrmuschel steht in direktem Kontakt mit dem Zentralnervensystem. Das operierte Areal nimmt Kontakt mit dem Zentralnervensystem auf (1), wobei von diesem der reparative Vorgang der Heilung (2) geschaltet wird. Gleichzeitig wird von dem operierten Areal eine Information an das Ohr gegeben (3) und ein Punkt wird in diesem erkennbar. Durch die Stimulation des Ohrpunktes durch Einbringen einer Akupunkturnadel wird ein Kontakt zwischen Ohr und Zentralnervensystem (4) hergestellt, wodurch das Zentralnervensystem wiederum mit Heilung auf das operierte Areal (5) reagiert.

Nach dieser Überlieferung spiegelt sich der gesamte menschliche Körper im Ohr wider.

Anders als bei der Körperakupunktur werden Punkte im Ohr nur erkennbar, wenn eine Störung eines Körperareals vorliegt.

Mit einem so genannten Punktoskop kann der auslösende Bereich der Erkrankung am Ohr nachgewiesen und anschließend mit Akupunkturnadeln oder einem Laser behandelt werden.

Bei der Ohrakupunktur handelt es sich um eine altchinesiche Therapieform, die sich mit den Zusammenhängen des Ohres und dem übrigen Körper beschäftigt.

Schmerzausschaltung durch Ohrakupunktur

In der Zahnheilkunde lassen sich Schmerzen, die z. B. nach der operativen Entfernung eines Zahnes auftreten können, durch Ohrakupunktur behandeln.